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Bachelor/Master of Education (Lehramt an Gymnasien, Realschulen, Berufsbildenden Schulen)


Allgemeine Informationen zur reformierten Lehramtsausbildung (ab WS 07/08)

Allgemeine Informationen zur reformierten Lehramtsausbildung

Mit Beginn des Wintersemesters 2007/08 wurde die Lehramtsausbildung an der TU Kaiserslautern im Zuge des Bologna-Prozesses auf Bachelor/Master-Studiengänge mit anschließender Staatsexamensprüfung umgestellt. Das Fach Biologie kann dabei an der TU Kaiserslautern für die lehramtsspezifischen Schwerpunkte

  • Lehramt an Gymnasien (LAG)
  • Lehramt an Realschulen Plus (LAR)
  • Lehramt an berufsbildenden Schulen (LABBS, als zweites Fach)

studiert werden. Der Studienbeginn ist jeweils sowohl zum Wintersemester als auch zum Sommersemester möglich.

Struktur des Studiums

Die Ausbildung beginnt für alle Lehramtsstudierenden mit dem sechssemestrigen lehramtsbezogenen Bachelorstudiengang. Dabei legt man sich zu Beginn des Studiums nur auf die Fächerkombination fest; der schulartspezifische Schwerpunkt muss erst im dritten Jahr des Bachelorstudiums festgelegt werden (bei LABBS ist der Schwerpunkt durch die Fächerwahl festgelegt). Der lehramtsbezogene Bachelorstudiengang umfasst

  • bei Wahl eines der Schwerpunkte LAG oder LAR: das Studium von zwei gleichberechtigten Fächern sowie des Faches Bildungswissenschaften plus drei vorgeschriebene Schulpraktika (insgesamt 45 Tage);
  • bei Wahl des Schwerpunktes LABBS: das Studium eines beruflichen Faches (1. Fach), eines zweiten Faches sowie des Faches Bildungswissenschaften plus drei vorgeschriebene Schulpraktika (insgesamt 45 Tage);
  • bei Wahl eines anderen schulartspezifischen Schwerpunkts (Grundschule, Förderschule) ist der Wechsel an eine Hochschule, die diesen Schwerpunkt anbietet, spätestens nach dem zweiten Studienjahr erforderlich - die an der TU Kaiserslautern erbrachten Module werden dabei anerkannt. In diesem Fall wird dringend angeraten, sich frühzeitig hinsichtlich der Studienorganisation an der anderen Hochschule zu informieren.

Zum erfolgreichen Abschluss des Bachelorstudiengangs sind dabei Leistungen im Umfang von insgesamt 180 Leistungspunkten (Lp) zu erbringen, die sich wie folgt verteilen (falls Biologie als eines der Fächer gewählt wurde):

  • bei Wahl des Schwerpunktes LAG oder LAR:

Biologie65 Lp
anderes Fach (Physik, Informatik, Chemie, Mathematik, Sport, Sozialkunde oder Geographie65 Lp
Bildungswissenschaften30 Lp
Schulpraktika10 Lp
Bachelorarbeit (in einem der drei Fächer zu erbringen10 Lp

 

  • bei Wahl des Schwerpunktes LABBS:

 

1. Fach (Bautechnik, Elektrotechnik, Holztechnik, Metalltechnik oder techn. Informatik)90 Lp
Biologie40 Lp
Bildungswissenschaften30 Lp
Schulpraktika10 Lp
Bachelorarbeit (in einem der drei Fächer zu erbingen)10 Lp

 

 

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudiums wird der Titel eines Bachelor of Education (B. Ed.) verliehen und die Ausbildung kann (passend zur lehramtsspezifischen Schwerpunktwahl) in einem der Masterstudiengänge

  • Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien (4 Semester)
  • Masterstudiengang für das Lehramt an Realschulen Plus (3 hochschulbezogene Semester plus 6 Monate Vorbereitungsdienst)
  • Masterstudiengang für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (4 Semester)

mit derselben Fächerkombination fortgesetzt werden. Der Masterabschluss (Titel: Master of Education, M. Ed.) stellt zugleich das Ende der Hochschulprüfungen dar.

Die Anerkennung der Hochschulprüfungen als Erste Staatsprüfung ist in der Landesverordnung über die Anerkennung von Hochschulprüfungen lehramtsbezogener Bachelor- und Masterstudiengänge als Erste Staatsprüfung für Lehrämter geregelt. Zuständig für die Anerkennung ist das für die Lehrerausbildung zuständige Ministerium (Landesprüfungsamt für das Lehramt an Schulen).


Ausbildungsziele und Inhalte der Ausbildung im Fach Biologie (Schulartspezifische Schwerpunkte LAG, LAR)

Wesentliches Ausbildungsziel der konsekutiven, modular aufgebauten Studiengänge ist die Befähigung
der Studierenden zur Planung und Durchführung eines qualifizierten, modernen Biologieunterrichts. In
den Studiengängen werden solide fachliche und fachdidaktische Grundlagen vermittelt, die die
zukünftigen Lehrer dazu befähigen, biologisches Wissen lebendig und reflektiert im Schulunterricht zu
vermitteln. Hierzu gehört insbesondere das Verständnis und Verantwortungsbewusstsein in Bezug auf
umwelt- und gesundheitsrelevante Themen, ebenso wie die Problematik der Umsetzung biowissen-
schaftlicher Erkenntnisse in biotechnologische Anwendungen und die kritische Bewertung der sich daraus
ergebenden Chancen und Risiken.

Entsprechend vermitteln die fachbezogenen Lehrveranstaltungen neben den notwendigen Grundlagen
in der Chemie sowohl die für den Biologie-Unterricht zentralen Felder Botanik, Zoologie, Humanbiologie,
Ökologie, Physiologie (im Bachelorstudiengang), als auch die zunehmend wichtiger werdenden Gebiete
der Zellbiologie, molekularen Genetik, Mikrobiologie, und Biotechnologie (im Masterstudiengang). Die
Module des Bachelorstudiengangs sind ausschließlich Pflichtveranstaltungen, während im zweiten Jahr
des Masterstudiengangs zwei Wahlpflichtmodule angeboten werden, in denen die Studierenden Lehr-
veranstaltungen aus verschiedenen Fachrichtungen auswählen können. Beide Studiengänge enthalten
jeweils etwa zur Hälfte theoretische und praktische Lehrveranstaltungen. Die Fachdidaktik-Module
verzahnen die wissenschaftlichen und die didaktischen Aspekte der Biologie: In den Vorlesungen und
Seminaren lernen und diskutieren die Studierenden die theoretischen Grundlagen für die Vermittlung
biologischer Inhalte und die Förderung und Evaluation des Lernprozesses, und in den Praktika werden
aus verschiedenen Bereichen der Biologie schulrelevante Experimente durchgeführt und deren Umsetzung
im Unterricht eingeübt.